Nützliche Informationen über Zadar
Zadar ist eine Stadt mit 3000 jähriger Geschichte und mit einem hervorragenden Kulturerbe – die Stadt, die Ihnen immer wieder etwas Neues und besonders Originelles anbieten kann, um Sie mit ihrer besonderen Atmosphäre und ihrer bunten Alltag zu gewinnen. Die Schönheit ihrer Vergangenheit verbunden mit allen Anforderungen eines modernen Reisenden, bietet Ihnen eine Reihe von touristischen Attraktionen an. Wenn Sie auf der Suche nach nach idealen Unterkunft, einheimischen Gourmet-Spezialitäten, Sehenswürdigkeiten, modernen Sportanlagen und verschiedenen Ausflugsprogrammen sind, haben Sie die richtige Destination für den Urlaub, Sport und Unterhaltung gewählt.
Die Besonderheit der Stadt ist anziehend vor allem für die Liebhaber der historischen Denkmäler und des Kulturerbes, aber auch für Künstler, Touristen und sogar ihre Bewohner. Ein Spaziergang durch die polierten Stein Straßen wird bald ein Spaziergang durch die Geschichte und ein Erlebnis des modernen Lebens. Als eine Denkmalstadt von historischem Mauern umgeben, Zadar ist eine Schatzkammer der archäologischen Schätze aus der Antike, des Mittelalters und der Renaissance, aber auch modernen Architekturwerken wie die erste Meeresorgel der Welt.
Zadar befindet sich im Herzen der Adria und ist somit urbaner Mittelpunkt von Norddalmatien und Administrations-, Wirtschafts-, Kultur- und Politikzentrum einer Region, in der nahezu 75.000 Einwohner leben. Die ausgesprochen gegliederte Küste, die Inseln und unberührte Natur ziehen zahlreiche Nautiker ebendarum zu diesem Gebiet. Das Archipel mit 24 grösseren und sogar 300 kleinen Inseln und Felsen, 3 Naturparks – Telašćica, Velebit und Vraner See sowie 5 Nationalparks – Paklenica, Plitvice Seen, Kornati Inseln, Krka und Nord-Velebit setzen Zadar und seine Umgebung in die Spitze des touristischen Angebotes Kroatiens.
Meeresorgel – Gruß an die Sonne
Die Meeresorgel liegt in der Nähe der neuen Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe an der Uferpromenade von Zadar.
Sie wirkt wie eine besondere Küstenformation mit einigen Reihen von Treppen, die ins Meer hinabführen. Die Treppen erstrecken sich über etwa siebzig Meter der Küste, und darunter sind auf der Ebene des niedrigsten Wasserstandes senkrecht zur Küste 35 Rohre verschiedener Längen, Durchmesser und Neigungen eingesetzt, die sich schräg bis zum Küstenpflaster erheben und in einem Kanal (einem Serviceweg) enden. Auf diesen Rohren stecken LABIEN (Pfeifen), die sieben Akkorde aus fünf Tönen spielen. Oberhalb des Kanals befinden sich durchbrochene Steinstufen, aus denen der Ton als durch das Meer hinaus gepresste Luft austritt.
Dies ist ein Ort der Verbindung menschlicher Ideen und Techniken mit der Energie des Meeres und der Wellen, mit dem Wasserstand und der Flut, ein Ort zum Entspannen, zum Nachdenken und für Gespräche beim ununterbrochenen Konzert der mystischen Töne dieses „Naturorchesters”.
Der Gruß an die Sonne besteht aus drei Hundert mehrschichtigen Glasplatten, die auf der gleichen Ebene mit der steingepflasterten Uferpromenade kreisförmig angeordnet sind. Der Kreis hat den Durchmesser von 22 Meter.
Der Gruß an die Sonne wurde in Form eines Amphitheaters konzipiert. Um das Amphitheater werden auf den Steinwürfeln alle Planeten des Sonnensystems mit ihren Umlaufbahnen stilvoll dargestellt. Gleichzeitig mit „dem schönsten Sonnenuntergang auf der ganzen Welt” schalten sich auch die Beleuchtungselemente, die im Kreis eingebaut sind, ein und erzeugen nach dem eigens für diesen Zweck geschaffenen Szenario ein wunderschönes, außerordentlich effektvolles Lichtspiel, das den Rhythmus der Wellen und der Klänge der Meeresorgel folgt.
Kirche St. Donatus
St. Donatus – symbol der Stadt Zadar und bekanntestes monumentales Gebäude in Kroatien aus dem frühen Mittelalter (9 Jh.). Runde vorromanische Kirche, die bis zum 15 Jh. Kirche der Hl. Dreieinigkeit hieß und seitdem den Namen St. Donatus nach Bischof Donatus, der sie errichten ließ, trägt. Sie wurde zum ersten Mal Mitte des 10 Jh. in Schriftstücken des byzantinischen Kaisers Konstantin Porfirogenet erwähnt.
Sv. Stošija
Die grösste Kathedrale in Dalmatien. Ihre ältesten Teile sind eine altchristliche Basilica, wobei ihr heutiges Aussehen – die romanische Kirche im 12 Jh. entstand. Zur Zeit der Kreuzzüge und der Besetzung der Stadt 1202 wurde die Kathedrale beschädigt doch später wieder erneuert und verlängert.
Ursprünglich wurde die Kathedrale die Basilika zum Hl. Peter gewidmet. Aufzeichnungen aus dem 10. Jahrhundert bekräftigt die Vorwürfe des byzantinischen Kaisers Konstantin Porphyrogennetos über ihre reichen Verzierungen. Heute ist die Kathedrale nach der Hl. Anastasia benannt, deren Überreste noch in Nordapsis in einem Marmorsarkophag mit dem Votivinschrift des Donatus aufbewahrt sind. Hl. Donatus bekam die Überreste als ein Geschenk für die Vermittlung in dem Friedensschluss zwischen dem byzantinischen Kaiser und dem Frankenkönig Karl der Große. Das heutige Aussehen erhielt die Kathedrale im 12. und 13. Jahrhundert.
Über die Art der Bauweise sprechen die verschiedenen Teile der Kathedrale. Hl. Anastasia hat preromanesque Möbel aus der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts. Seine monumentale Fassade wurde unter dem Einfluss der toskanischen Romanik gemacht, und die obere Rosette stammt aus Gotik. Sitzbank für Klerus und die Cathedra des Bischofes stammten aus der Romanik, und eine gotische Ziborium aus dem 14. Jahrhundert. Der Hauptaltar zeigt die Kreuzigung und die 12 Apostel, der im 15. Jahrhundert gemacht wurde. Neben dem Hauptaltar gibt es auch neuere barocken und neoklassischen Altären. Die Kathedrale bietet das erste Oratorium in Zadar gebaut, die aus dem 4. Jahrhundert stammt. Das Hauptportal hat in der Lunette ein Relief in gotischem Stil mit der Inschrift des Erzbischofs Johannes (Ivan) aus 1324. Ihr Glockenturm wurde im 15 und 19 Jh. errichtet und zwar vor allem im Stil der Neoromanische.
Narodni trg (Volksplatz)
Der Platz Narodni trg (Volksplatz) ist der Mittelpunkt des öffentlichen Lebens der Stadt von der Renaissance bis heute. An seiner Nordseite befindet sich das Renaissancegebäude der Stadtwache (Gradska straza) aus dem Jahre 1562; der Glockenturm wurde 1768 erbaut. Daran lehnt sich die größtenteils erhaltene frühromanische Laurentiuskirche mit Atrium (11. Jh.) an.
Die Südseite des Volksplatzes säumt die seit dem 13. Jh. erwähnte Städtische Loggia, die 1565 in Anlehnung an ähnliche Werke Michele Sanmichelis wiederaufgebaut und nach schweren Beschädigungen im 2. Weltkrieg restauriert wurde. Das neue Rathaus wurde während der italienischen Besetzung im Jahr 1935 erbaut.
Forum
Dieser Stadt-Marktplatz aus römischer Zeit befindet sich vor der Kirche des Hl. Donatus und des erzbischöflichen Palastes. Er wurde vom 1 Jh. v.Chr. bis zum 3.Jh. gebaut und hat die Grösse 45x90m.
Forum ist der Name für alle Hauptplätze in allen Städten des Alten Roms, auf denen sich das komplette öffentliche Leben der Stadt abwickelte. Anfangs befand sich auf seinem südwestlichen Teil ein ca. 2m erhöhtes Kapitolium, inmitten welchem sich ein Tempel, der Jupiter, Junona und Minerva gewidmet war, in die Höhe streckte. Auf seiner südwestlichen Seite ist ein monumentaler Pfeiler erhalten geblieben, der als „Schandsäule“ diente.




